Fachbegriffe in der Physik
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M |
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Masse-Energie-ÄquivalenzDie Masse-Energie-Äquivalenz ist eine der zentralen Konsequenzen aus den Ansätzen der Speziellen Relativitätstheorie: Da die Masse bei der Erhöhung der Relativgeschwindigkeit zunimmt, die Geschwindigkeit aber nahe der Lichtgeschwindigkeit kaum grösser wird, muss sich die durch die Beschleunigungsarbeit übertragene Energie in der Massenzunahme wieder finden. Somit hängen Energie und Masse miteinander zusammen, sie sind einander direkt proportional. Die Masse eines Körpers ist ein Maß für dessen Energieinhalt. Einstein leitete den Zusammenhang her, dass die Energie das Produkt aus der Masse und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit ist (E = m•c²). | |
N |
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NaturgesetzEine allgemeine Hypothese oder Aussage über das Verhältnis natürlicher Grössen, die immer wieder getestet und nicht widerlegt wurde. | |
O |
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OrdinateAls Ordinatenachse (oder kurz Ordinate) bezeichnet man die vertikale Achse eines kartesischen Koordinatensystems. | |
R |
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RelativitätsprinzipDas Prinzip der Relativität wird in der klassischen Mechanik schon sehr lange benutzt, vor allem von Galilei Galileo und Christiaan Huygens, die damit im 17.Jahrhundert die Kollisionsregeln etwa von Billardkugeln berechneten. Die Formulierung gemäss Galilei besagt, dass die Gesetze der Mechanik unabhängig vom Bewegungszustand des Bezugskörpers sind. Man muss nur die Geschwindigkeit des bewegten Systems zur Geschwindigkeit des bewegten Objekts hinzuaddieren. Im 19. Jahrhundert stellte sich heraus, dass das Relativitätsprinzip für die Maxwell‘schen Gleichungen, also für Aussagen im Bereich der Elektrodynamik und des Magnetismus, nicht gilt. Elektromagnetische Wellen breiten sich mit einer Geschwindigkeit aus, die immer denselben Wert hat, egal, aus welchem System heraus man sie zu bestimmen versucht. Die einfache Addition der Geschwindigkeiten gemäss Galilei ist also nicht mehr möglich. Einsteins Relativitätstheorie vereint das Relativitätsprinzip aus der klassischen Mechanik mit den Maxwell‘schen Gleichungen. | |
Relativitätstheorie, SpezielleDie Spezielle Relativitätstheorie ist Einsteins berühmteste Theorie, die er 1905 formulierte. Sie besagt, dass die Wahrnehmung von Raum und Zeit nicht überall gleich ist, sondern abhängig vom Standpunkt des Beobachters variiert. Zwei Annahmen sind dabei essenziell:
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ResultierendeDie Resultierende oder resultierende Kraft ist die netto Kraft von einer oder mehr wirkenden Kräften. Man erhält sie durch Vektoraddition. | |
T |
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TheorieEine Synthese aus einer grossen Menge an Informationen, die gut getestete und verifizierte Hypothesen über bestimmte Aspekte der natürlichen Welt umfasst. | |
TrägheitTrägheit ist die Eigenschaft von Körpern, sich Änderungen ihres Bewegungszustands zu widersetzen. | |
TrägheitsprinzipJeder Körper verharrt in seinem Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen geradlinigen Bewegung, wenn er nicht durch einwirkende Kräfte gezwungen wird, seinen Zustand zu ändern. | |